Wipperfürth. Beim Günter‑Stein‑Gedächtnis‑Sportfest am 1. Mai 2026 präsentierten sich die Nachwuchsleichtathletinnen und ‑athleten in starker Form. An dem Wettkampf nahmen mehr als 150 Kinder und Jugendliche aus dem Bergischen Land sowie aus Krefeld, Oberhausen und Brühl teil. Der TVH war mit insgesamt 17 Athletinnen und Athleten vertreten und überzeugte mit zahlreichen Podestplätzen, Bestleistungen und vielversprechenden Ansätzen zu Beginn der Freiluftsaison.
Besonders erfolgreich war die männliche Jugend U18. Leon Hafener gewann die 100 Meter in 12,48 Sekunden, während Tim Weiß mit 12,79 Sekunden den zweiten Platz belegte. Über 200 Meter setzte sich Liban Dülken in 26,14 Sekunden souverän an die Spitze des Feldes.
Ein echtes Highlight des Tages lieferte die 4×100‑Meter‑Staffel der MJU18: Leon Hafener, Wim Erdmann, Tim Weiß und Liban Dülken sprinteten in 46,30 Sekunden zum Sieg. Besonders erfreulich war dabei die Verbesserung der persönlichen Bestzeit um 0,55 Sekunden. Nach dem Wettkampf in Aachen knüpfte das Quartett somit wieder an seine frühere Stärke an, auch wenn technisch weiterhin noch Entwicklungspotenzial besteht.
„Die Ergebnisse in Wipperfürth zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Besonders die vielen persönlichen Bestleistungen und die starke Staffelzeit der U18 bestätigen die gute Trainingsarbeit. Gleichzeitig sehen wir bei einigen Athletinnen und Athleten noch technisches Potenzial, was für die kommenden Wettkämpfe sehr vielversprechend ist“, zeigte sich das Trainerteam Ralph Weiß und Nele Renneberg nach dem Wettkampf zufrieden.
Auch die weibliche Jugend U16 wusste zu überzeugen. Lotta Hanusa absolvierte nach ihrem Jahrgangswechsel ihr erstes 100‑Meter‑Rennen und belegte mit 14,33 Sekunden den zweiten Platz. Frieda‑Luise Flemm wurde in 14,50 Sekunden Dritte und erreichte zudem über die 80‑Meter‑Hürden mit 14,63 Sekunden ebenfalls Rang zwei.
In der männlichen Jugend U16 sprintete Max Junggeburth über 100 Meter in 12,82 Sekunden zum Sieg und stellte dabei seine Saisonbestleistung auf. Yann Hendrik Baum folgte auf Rang zwei mit 13,38 Sekunden und verbesserte sich auf eine neue persönliche Bestzeit.
Im Weitsprung der WJU14 erreichte Fiona Wedertz mit 4,11 Metern den fünften Platz unter 28 Teilnehmerinnen, blieb dabei jedoch noch unter ihren Möglichkeiten. Enna Teuber belegte Rang 27 mit 2,95 Metern. In der männlichen Jugend U14 kam Jakob Störing im Weitsprung mit 3,87 Metern auf Platz sechs und zeigte weiteres Potenzial. Über 75 Meter sprintete er zudem mit 11,45 Sekunden auf den dritten Platz und stellte eine persönliche Bestleistung auf.





