Einen weiteren herausragenden Start in die Hallensaison feierte Nele Renneberg beim international stark besetzten Indoor Meeting Regio-3 in Luxemburg am 11. Januar 2026. Über 400 Meter lief die Athletin des TV Herkenrath sensationelle 53,58 Sekunden und stellte damit eine neue persönliche Hallenbestzeit auf. Gleichzeitig blieb sie nur nur 0,01 Sekunden über ihrer Freiluftbestzeit, ein bemerkenswerter Beleg für ihre aktuell ausgezeichnete Form.
Mit dieser Leistung ist Renneberg derzeit die schnellste deutsche Athletin über 400 Meter. Besonders überzeugend waren die sehr guten Zwischenzeiten sowie ein taktisch klug eingeteiltes Rennen, das sie von Beginn an kontrolliert gestaltete. In einem hochklassigen Teilnehmerfeld ließ sie Judith Franzen (TSV Bayer Leverkusen), 2025 die zweitschnellste Deutsche in der Halle über 400m, um 0,05 sec. hinter sich und musste sich lediglich der Landesrekord laufenden Luxemburgerin Fanny Arendt geschlagen geben.
Trainer Klaus Höller zeigte sich entsprechend zufrieden:
„Die Anreise nach Luxemburg hat sich gelohnt. Nele hat das Rennen taktisch sehr klug gestaltet und ihre starke Form eindrucksvoll bestätigt. Das ist ein optimaler Start in die Saison.“
Auch Teamkollegin Sophie Gesche präsentierte sich über die 200 Meter in guter Verfassung und ging das Rennen mutig und offensiv an. Auf den letzten Metern fehlte noch etwas die nötige Endgeschwindigkeit, was in dieser frühen Saisonphase nicht ungewöhnlich ist. Die gezeigte Anfangsdynamik und der engagierte Rennverlauf lassen jedoch auf eine positive Leistungsentwicklung in den kommenden Wettkämpfen hoffen. Am Ende stoppte die Uhr bei 59,54 Sekunden und sie erreichte insgesamt Platz 8.
Beim „Sprintertreffen“ am Samstag im südschwedischen Lund gab Kathrin Höller vom TVH ihr Comeback nach 6monatiger Verletzungspause. Mit 9,59 sec. (1. Finale) bzw. 9,53 sec. (2. Finale) über 60m Hürden verfehlte die 23jährige zwar ihre Bestleistung aus dem Vorjahr, war aber äußerst glücklich, dass ihr linker Fuß den ersten Wettkampftest ohne Probleme überbestanden hat.
Die Wettkämpfe in Luxemburg und Schweden unterstreichen insgesamt die starke Form der TVH-Athletinnen und lässt auf eine erfolgreiche Hallensaison hoffen.




