Bei den Deutschen Hallenmeisterschaften in der Helmut-Körnig-Halle in Dortmund ging Nele Renneberg vom TV Herkenrath am Samstag, den 28. Februar 2026, um 12:55 Uhr im dritten Vorlauf über 400 Meter der Frauen an den Start.
Gemäß der Startaufstellung – die Läuferin mit der besten Vorleistung erhielt Bahn 5, die Zweitschnellste auf Bahn 6 – lief Renneberg auf Bahn 6 gemeinsam mit der Titelverteidigerin Johanna Martin.
Der Start verlief jedoch nicht ganz optimal: Nele Renneberg stolperte auf den ersten Schritten leicht, ging aber dennoch die ersten 200 Meter mit 25,3 sec. schnell an. Auf der zweiten Hallenrunde fehlte schließlich die Kraft, um noch entscheidend anzugreifen. Besonders im Fokus stand dabei das Duell um Platz zwei mit Lena Leege, die in 53,98 Sekunden ins Ziel kam und sich damit für den Endlauf qualifizierte.
Renneberg belegte mit 54,46 Sekunden Rang drei im Vorlauf und insgesamt Platz 10 bei den Deutschen Meisterschaften über 400m. Damit blieb sie knapp eine Sekunde über ihrer im Januar 2026 aufgestellten persönlichen Bestzeit.
O-Ton Nele Renneberg:
„Ich war enttäuscht, dass hinten raus nichts mehr ging.“
Ihr Trainer ordnete die Leistung dennoch positiv ein:
„Neles Leistungsniveau in der Hallensaison war stabil. In jedem ihrer Rennen blieb Nele unter ihrer Vorjahresbestleistung. Für eine Finalteilnahme wäre ein optimales Rennen notwendig gewesen.“
Den Vorlauf dominierte Johanna Martin vom LAV Rostock, die mit 51,92 Sekunden persönliche Bestzeit lief. Im Finale konnte Sie ihren Titel erfolgreich verteidigen.
Anna Welz vom TV Herkenrath war über 800m für die Hallen-DM qualifiziert, aber Trainer und Athletin hatten sich aufgrund eines gerade überstandenen Infektes gegen einen Start entschieden.
Für beide Athletinnen richtet sich der Blick nun nach vorn: Mit einer stabilen Hallensaison im Rücken und wertvollen Wettkampferfahrungen bei nationalen und internationalen Wettkämpfen stehen die Zeichen auf Weiterentwicklung in Richtung Freiluftsaison.



